
Nach einigem Überlegen habe ich Perry dann angeschrieben ob er eine Flöte für mich hat, welch ein Glück für mich das er auch genau eine Flöte nach meinen Vorstellung fertig hatte.
Nach ihrem langen Weg von New York nach Deutschland ist sie dann endlich bei mir angekommen, nach anfänglichen Schwierigkeiten und Frustration beim "Spielen" habe ich mich dann nach einem geeignetem Lehrer umgesehen.
Da es in Berlin und Umland nicht wirklich viele Lehrer gibt habe ich mich mit Jim Franklin in Verbindung gesetzt, der ein Meister dieser Flöte ist und eine kleine Gruppe hier in Berlin betreut. Vor einiger Zeit hatte wir dann auch die erste Stunde zusammen, es war erstaunlich Jim spielen zu sehen und zu hören was er für Töne aus meiner Flöte bekomme hat. In der Probestunde hat Jim mir erstmal erklärt und gezeigt wie man Töne erzeugt, da Jim aber nur einmal im Monat nach Berlin kommen kann habe ich mich nach einem weiteren Lehrer umgesehen. Nun nehme ich Unterricht bei Jim Franklin und Dietmar Herriger der allerdings eine andere Schule als Jim unterrichtet.
Nach Jim´s Besuch hatte ich eine menge Zeit zu üben, bei Dietmar waren meine Töne dann schon um einiges genauer (aber noch lange nicht perfekt) und so konnten wir dann auch mit dem ersten Stück beginnen. Das Stück das ich bei Dietmar zur Zeit lerne ist "Hi-Fu-Mi" was übersetzt soviel bedeutet wie "1-2-3" wenn ich mich nicht irre.
Das Spielen und Lernen der Shakuhachi ist für mich einer der erfahrungsreichsten Wege die ich bis jetzt eingeschlagen habe. Auch wenn es nicht leicht ist, ein städniges auf und ab, ist es eine der schönsten Erfahrungen dieses Instrument zu meistern und eine lebenslange Reise.
